„Ich werde mit ihr reisen. Ich habe ja Geld, ich kann alles, alles bezahlen! Wenn es sein muß, verkaufe ich die Bauplätze! Die Menschen werden auf der Straße, in den Dielen der Hotels die Hälse verdrehen. Und meine Bekannten werden sagen: Seht an, Schwedenklee, ja, das ist ein Bursche!“

„Schwedenklee, geschworener Gegner der Ehe, wird also plötzlich heiraten? Seht an! Nun, laß sie reden. Eine junge Frau, die reizendste Frau der Erde werde ich haben – und glücklich sein – laß sie reden –!“

„Vielleicht aber –?“

Schwedenklee ging hastig weiter, über ein gemähtes Kleefeld, im silbernen Licht der Sternennacht.

„Vielleicht aber werde ich Kinder haben? Kinder? Ich, der Väter, die ihre Sprößlinge spazieren führen, immer ungeheuer komisch fand – nun weshalb nicht? Man wird sie baden, pudern, pflegen – sie werden schreien – aber was schadet es, laß sie nur schreien. Sie werden süß sein. Und Ellen – dieses süße Wesen, selbst noch ein Kind – Mutter!“

Schwedenklee blieb erschüttert stehen. Sternschnuppen fegten über ihn hin.

„Eins, zwei, drei –“ zählte Schwedenklee. „Also drei Kinder! Gut!“

„Sie, die selbst noch so zart ist, ein Kind fast –!“

„Überlegen wir: mein bisheriges Leben – nein, keine Reue, keine Vorwürfe – was geschehen ist, ist geschehen – aber es wird von nun an Sinn in mein Dasein kommen, dieses In-den-Tag-hinein-Leben hat ein Ende.“

Ein Verzauberter, ging Schwedenklee über die Felder. Süß stieg der Geruch der Erde auf. Nie in seinem Leben hatte er diesen Glanz der Gestirne gesehen.