„Erlauben Sie mal, hören Sie mal!“ rief diese Stimme.

Schwedenklee richtete sich auf. Ein dicker Schweißtropfen lief über seine Nase.

An der Gartentüre stand ein junger Mann. So unangenehm ihn der selbstbewußte, herrische Ton der Stimme berührt hatte, so sympathisch erschien ihm zu seiner Überraschung das Aussehen des jungen Mannes. Er war ein hübscher, großer Bursche mit gebräuntem Gesicht und hellen blauen Augen, blonden, strähnigen Haaren, die flott zurückgebürstet waren. Das Gesicht strahlte Jugend, Gesundheit und Selbstvertrauen. Er trug einen lichtgrünen Touristenanzug, graue Wickelgamaschen, gelbe Schuhe und einen weichen, breiten Kragen. Keinen Hut. Ein Badegast, dachte Schwedenklee. Häufig verirrten sich Badegäste an seine Türe.

„Sind wir hier richtig?“ rief die helle, selbstsichere Stimme. „Ist dies die Residenz des Herrn Schwedenklee?“

Schwedenklee, etwas verwundert, nickte.

„Nun wohl, Dank den erhabenen Göttern!“

Der junge Mann klinkte die Türe auf und stieg die Stufen empor.

In der Geste des Aufklinkens der Pforte, in der Art des Eintretens erkannte Schwedenklees geschultes Auge sofort die Bühne.

Etwas unwillig stach er den Spaten in die Erde und wischte sich den Schweiß vom Gesicht.

„Und wo, teurer Freund,“ fuhr der Eindringling mit strahlender Miene und einer höflichen Verbeugung fort, „wo können wir diesen sagenhaften Millionär Schwedenklee finden?“