„Und zu denken, wie diese Ellen lachen konnte! Wie sie es verstand, auch das Nichtigste zu genießen! Und wie drollig sie sein konnte! Immer bereit zu einem übermütigen Streich!“
Der Oberkellner näherte sich, zutraulich: Es seien schon große Beträge auf Herrn Oberbaurat für heute abend gesetzt.
„Ich werde heute abend nicht spielen“, sagte Schwedenklee, mit Falten in der Stirn. „Ich habe Gäste zu Hause.“
Schon um einhalb acht Uhr begab sich Schwedenklee nach Hause. Er freute sich auf Blanks Besuch. Ja, er freute sich, ist es zu glauben?
„Und gestern zerbrach ich mir den Kopf, wie ich ihn loswerden könnte!“
Schwedenklee bekümmerte sich eigentlich nie um die Wirtschaft. Seine ganze Tätigkeit bestand darin, jeden Monat das Wirtschaftsbuch nachzuprüfen. Er nahm sich natürlich nie die Mühe, das Buch wirklich nachzusehen, da aber Augusta den Eindruck gewinnen solle, als ob er ganze Nächte hindurch rechne, so ließ er das Buch stets einige Tage liegen. Einmal half ihm der Zufall. Er addierte eine Seite, eigentlich aus Zerstreutheit, es stimmte nicht.
„Sie haben sich hier zu Ihren Ungunsten getäuscht, Augusta!“
Es war wirklich eine Fügung des Himmels, geschehen vor drei Jahren. Seit dieser Zeit öffnete Schwedenklee dieses furchtbare Wirtschaftsbuch überhaupt nicht mehr.
Seine Anordnungen pflegte Schwedenklee in lakonischer Kürze zu erteilen, häufig schrieb er sie auch auf einen Zettel. Ja, er liebte Scherereien nicht, Schwedenklee. Es ging wunderbar.