Auf den heutigen Abend aber hatte er Augusta besonders hingewiesen. Es war seine Absicht, Blank mit der größten Sorgfalt zu bewirten. Dieser arme Teufel sollte noch einmal eine Freude haben in seinem Leben ...
Das Unglaubliche geschah. Schwedenklee inspizierte das Speisezimmer. Augusta hatte sich wirklich Mühe gegeben. Man konnte jedermann empfangen, einen Fürsten, wenn es sein mußte.
„Und wie war das eigentlich, auf dem Atelierfest von Ellens Freundin, der schwedischen Bildhauerin, wie hieß sie doch – sagen wir: Fräulein Svenska?“ fragte sich Schwedenklee, als er, in der Bibliothek auf und ab gehend, auf Blank wartete.
Es war da jemand, der die Mundharmonika spielte, und man saß, da nicht genug Stühle da waren, auf dem Boden – nicht wahr? Es war ein Kostümfest!
Mein Gott, was konnte man doch damals alles machen. Man drehte den Rock um, band sich ein Taschentuch um den Hals: schon war man ein Apache!
Es war eine ungeheure Hitze in dem Atelier, ganz richtig. Man trank schwedischen Punsch, und schon nach dem ersten Glas änderte sich der Glanz von Ellens Augen.
Ja, jetzt fiel es ihm ein: Sie, Ellen, führte ihn in einen Winkel neben eine der mit nassen Tüchern verhängten Tonbüsten und schlang die Arme zart und weich um seinen Hals. „Dich werde ich ewig lieben!“ flüsterte sie.
Da ertönte die Klingel: Blank!
Schwedenklee spürte noch Ellens weiche Arme, ihre Stimme flüsterte dicht an seinem Ohr, als Blank eintrat.
Er errötete, als er Blank die Hand reichte.