„Ich dachte eben –“ begann Blank mit sonderbar leiser, heiserer, zerstreuter Stimme.

„Sie dachten –?“

„Ja.“ Blank sammelte sich. „Ich dachte: wie merkwürdig es ist, daß wir beiden hier beisammensitzen.“

„Was ist daran so merkwürdig?“ sagte Schwedenklee, schon etwas gelangweilt. Was kümmerte ihn schließlich dieser Blank, was kümmerte ihn schließlich diese Ellen? Nichts, letzten Endes gar nichts. Er fing an, die Einladung zu bereuen.

„Merkwürdig ist natürlich ein falscher und völlig unzulänglicher Ausdruck“, fuhr Blank mit leiser Stimme fort. „Dieser Augenblick bedeutet mehr! Er ist erhaben, nichts anderes als erhaben! Wir drei – geeint – in diesem Augenblick!“

„Wir drei? Geeint?“

„Ja!“ Blanks Augen weiteten sich. „Nur uns beide, Sie und mich, hat diese wunderbare Frau in ihrem Leben geliebt. Hier sitzen wir beide nun – und sie – sie ist bei uns! Und sie ist glücklich!“

Es entstand eine Pause.

„Glauben Sie denn an diese Dinge?“ fragte Schwedenklee dann betroffen und etwas bleich.

„Ob ich daran glaube? Es ist für mich Gewißheit, daß sie in diesem Augenblick gegenwärtig ist. Ich empfinde es deutlich. Ein Strom von Glück durchrinnt mich. Sie segnet uns aus einer unbegreiflichen, vollkommeneren Welt.“