Auch Schwedenklee griff nach dem Hut.
„Ich bitte dringend, sich nicht bemühen zu wollen.“
„Ich habe das Bedürfnis, noch ein paar Schritte zu gehen.“
Schweigend gingen sie die dunkle Straße hinab.
„Wie lau die Luft ist,“ sagte Schwedenklee, sich verlegen räuspernd, „es wäre Zeit, daß der Frühling endlich käme.“
„Es wäre wirklich Zeit!“ antwortete Blank in Gedanken.
Endlich faßte sich Schwedenklee ein Herz. Er begann damit, wie erfreut er wäre, ihn, Blank, näher kennengelernt zu haben. Wie gesagt, er hoffe, daß sein Gesundheitszustand sich bald bessere. Nun wisse er ja wohl, daß es ihm zur Zeit schwierig sei, seinem Körper jene Pflege angedeihen zu lassen, wie es geboten sei. – Kurz und gut, Schwedenklee nahm einen Brief aus der Tasche.
Blank hatte argwöhnisch auf Schwedenklees Rede gelauscht und fuhr nun entsetzt zurück. „Nie, nie werde ich unser freundschaftliches Verhältnis beflecken“, rief er mit großer Geste aus.
„Aber gerade, wenn Sie das Wort Freundschaft gebrauchen –“
„Nie, niemals.“