Es war prächtig gemalt, aber Ginstermann sagte nichts.

Für ihn gab es keine Farben mehr, kein Leben und Lachen. Eine dunkle Traurigkeit hüllte ihn ein.

„Die Sacken ist doch eigentlich noch ein hübsches Weib, nicht?“ lächelte Ritt.

Ginstermann erwiderte mechanisch: „O, gewiß“, und ging.

Es war ihm alles einerlei.

Ob das Bild gut oder schlecht war, ob Fräulein Sacken hübsch oder nicht mehr hübsch war, das konnte ihm doch ganz gleichgiltig sein. — — —


Ginstermann schloß seine Türe auf, streckte den Kopf ins Zimmer und lachte.

Er trug ein kleines Paketchen in Fließpapier, das er sorgfältig enthüllte.

Dumpfe Luft und schwermütiges Licht erfüllten sein Zimmer. Er zog die Vorhänge auseinander und öffnete die Fenster. Die Sonne wirbelte ins Zimmer und überschüttete die Büste mit goldenen Küssen.