Es gab auf der Welt Leute, die eine Villa in Nizza kaufen konnten, es gab wiederum solche, die nicht ein Billett nach Nizza zu erschwingen vermochten. Es gab Leute, deren Seele in Sorglosigkeit erblühte, es gab solche, deren Seele von banalen Widerwertigkeiten zerfressen wurde, wie ein Stück Zucker von Ameisen.

Aber sie würde doch wieder nach München kommen?

Nein, voraussichtlich nicht.

Nicht, nicht. Jawohl nicht.

Nun gut, es waren ja noch vierzehn Tage, vier—zehn Tage.

Und morgen würde er sie wieder im Englischen Garten treffen.

Kann man mehr verlangen.

Morgen, morgen, morgen — —!

Er nahm einen Briefbogen und schrieb. Den 21. Tag danach. Bianka, du sollst mich nicht töten. Herrliche, weißt du, nie liebte mich jemand, nun sterbe ich daran. Deine Güte, deine endlose Güte! Die Güte in deinen Augen, die Güte in deinem Lächeln, diese Güte in deinem Händedruck. Töte mich nicht, du Erlöserin zur neuen Qual . . . .

XII.