Sie trug ein Kleid von weißer durchsichtiger Seide mit kleinen rosa Röschen darauf, einen goldenen Gürtel, einen hellen Hut mit kleinen rosa Röschen, sie trug einen Schleier.

Ginstermann stand auf und sein Herz pochte, daß er es fühlte.

Er hatte ganz in Gedanken herein gesagt, und nun trat eine Dame ein in weißem Seidenkleid mit kleinen rosa Röschen darauf, und goldenem Gürtel, eine Dame, die er kannte. Ihre Haare waren so sonderbar weißblond, wie Stroh, das lange in der Sonne gelegen hat.

Die Dame stand schweigend an der Türe und hob mit zierlicher Handbewegung den Schleier. Da erkannte er sie mit den Augen, er hatte seinem Herzen nicht glauben wollen.

Er stand wie gelähmt. Seine Augen waren ohne Blick, als zerflössen sie.

Die Dame trat auf ihn zu und gab ihm die Hand. Ohne jeden Willen hatte er ihr die Hand gegeben, ohne Druck.

„Mein Gott, Henri!“ sagte sie bewegt, verwirrt, nahezu wie er selbst.

Sie hatte noch dieselbe Stimme.

Und er entgegnete: „Guten Tag, gnädige Frau.“

Sie lächelte voller Scham, voller Verwirrung und sah sich nach einem Stuhle um, ihre Erregung zu verbergen.