Sie nickte und ging. Im Augenblick war sie verschwunden.

Ein dunkles, schweres Tor glitt lautlos hinter ihr ins Schloß, lautlos, unaufhaltsam.

Ginstermann stand allein auf der Straße. Plötzlich fühlte er, daß es düster und kalt war.

Er stand noch eine Weile, dann wandte er sich und machte einige zögernde Schritte. Etwas hielt ihn zurück. Und nun blitzte es auf. Sie hatte gesagt: auf Wiedersehen. Sie hatte gesagt: auf Wiedersehen. Er hörte ganz deutlich ihre geschmeidige, leicht verschleierte Stimme. Aber das allein war es nicht.

Er ging wieder auf die Stelle zurück, wo er sich von ihr verabschiedet hatte, gleichsam als höre er hier ihre Stimme mit größerer Deutlichkeit in seinem Gedächtnis wiederklingen.

Sie hatte das „Wieder“ betont. Das war es.

Es war keine Höflichkeitsformel, mechanisch gesprochen. In dieser Betonung lag der Wunsch, ihn wiederzusehen und zugleich eine gewisse Freude, ihn kennen gelernt zu haben.

Nun erst ging er seiner Wege.

Nach geraumer Zeit bemerkte er, daß er die verkehrte Richtung eingeschlagen hatte.

Er machte Kehrt und überschritt, als er sich der Villa näherte, die Straße, um nicht gesehen zu werden.