Still wird’s um die Burg.
Die Posaunen rufen.
„Nimm dies!“ König Skule entblößt die Brust.
„Es ist alt. Es muß ein junges sein.“
Am Boden dampft der Wein. Der Flecken kriecht in sich zusammen.
An der Wand geht eine Türe auf, die niemand je sah. Sechs Jungfrauen in düstern Schleiern treten heraus, beugen sich und schreiben mit dem Finger auf den Boden, heben die Arme, lüften den Schleier: bleiche Schädel grinsen. Sie verschwinden. Ihre düstern Schleier schlüpfen durch den Vorhang.
Dort draußen weint es leise. Das ist die Königin. Zwei Söhne fielen ihr in der Schlacht.
Roselind — — —?
Ein Pilger kommt. Sie führen ihn herein. Der Pilger kniet vor König Skules Thron und spricht: „Ich bringe dir mein Herz.“
Stille. Im Garten sticht ein Spaten Erde aus.