Roselind! Roselind! jubelt tausendstimmig das Volk.
Es tropft. Aus dem blutigen Klumpen tropft es auf den Boden. Tipp—tapp—tipp—tipp . . .
„Bringt mir den Narren! Füllt den Becher!“
„Klung—klung—kling— ich wäre dir nicht fortgelaufen, Skule . . .“ —
Dr. Scholl hatte sich erhoben. Er nahm den Hut vom Tisch und trat, sein Gespräch beendend, wieder ans Bett.
„Man erlebt da Dramen, glauben Sie es mir.“
Richtig, er hatte von seiner Praxis gesprochen.
„Wir Ärzte lernen die Menschen kennen. Es gibt viele Qual in dieser Welt. Wenn ich wiederkomme, so erzähle ich Ihnen noch mehr. Das muß Sie ja interessieren.“
„Natürlich. Ich lerne da ohne jede Mühe. Sie geben mir Extrakt.“
„Besonders die Geschichte von dem Alten, der sich mit Fluchen und Fäusten gegen den Tod wehrt, müssen sie mir nochmals erzählen.“