Sie sah ihn an. „Deine Stimme ist ganz anders,“ sagte sie.
Er lächelte und bettete ihren Kopf an seine Brust.
Lis Augen waren tief und voller Rätsel. Sie hatte den Wald in den Augen, mit all seinen scheuen Tieren, seinen weißen Blumen, seinen purpurnen Schatten.
Ein schwüler Wind hauchte. Die Hyazinthen neigten ihr weißes Haupt und atmeten schwermütig süßen Duft.
Da fing Li plötzlich an zu weinen.
Yester erschrak so sehr, daß er keine Worte fand, sie zu fragen, sie zu beruhigen.
„Li, Li,“ flüsterte er in seiner Ratlosigkeit.
Li preßte die Wange an seine Brust und weinte.
Der Wind hauchte, und von den Bäumen fielen weiße Blüten auf ihre Haare, ihre Schultern. Die Birken sangen.
„O Li, o Li — Li, o Li?“