Bianka blickte zu Boden, sie war ganz bleich.

Sie soll nur auch leiden, weshalb ließ sie mich nicht in Ruhe, dachte Ginstermann und richtete sich straff auf, ein bitteres Lächeln auf den Lippen.

Dann ging sie weiter, um bald wieder stehen zu bleiben.

„Wollen wir nicht noch einmal zu unserem Monopteros hinaufsteigen“, fragte sie und lächelte.

„Wie Sie wünschen.“

Nun galt es, sich zusammenzunehmen. Seine Hände bebten bei jedem Pulsschlag, in seinem Kopfe wimmelten verrückte Einfälle. Um keine Torheiten zu begehen, fing er an, von seinen Plänen zu sprechen.

„Nun werde ich arbeiten, arbeiten, viel arbeiten. Ich habe da so etwas im Kopfe. Da kommt einer drinnen vor, der im Sterben liegt. Aber zuvor will er sich noch den Spaß machen, seiner Umgebung die Wahrheit zu sagen. Er zertrümmert alle Heiligtümer, macht ein halbes Dutzend Menschen unglücklich. Nun empfehle ich meinen Geist in Gottes Hände, höhnt er und ist tot. Punkt. Hoffentlich wird es nicht verboten . . .“

Da tauchte der Monopteros vor ihren Blicken auf, und jäh brach er ab.

Jetzt kommt der Abschied, jetzt kommt der Abschied, rief es in ihm. Zorn, Wut, Schmerz schüttelten ihn, er hätte niederstürzen mögen und jammern wie ein Kind.

Sie waren oben.