Er blies das Licht aus. Ach, wozu brauchte er Licht.

Er schritt in seinem Zimmer auf und ab, immerzu.

Seine Schritte sagten: Sie ist krank. Seine Uhr sagte: Sie ist krank. Krank, krank, knarrte eine lockere Diele.

Draußen sang der Südwind. Der Tag graute. — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — —

Zwei Herren kommen die Granittreppe herab, gehen durch den Vorgarten hindurch.

Der eine ist alt, lächelt das Lächeln des Stoikers in seinen weißen Bart, der andere ist jung, hübsch und schmalbrüstig. Er hat die rosigen Wangen eines Kindes.

Ginstermann steht hinter einer Litfaßsäule und beobachtet sie. Er will aus ihren Mienen lesen, was in den Gehirnen dieser beiden vorgeht. Aber das Gesicht des Alten ist verschlossen und verbirgt alles hinter diesem stoischen Lächeln, das Gesicht des Jungen ist zu hübsch, um Gedanken verraten zu können.

Sie gehen an ihm vorüber. Der Alte sagt, mit dem Kopfe nickend, als sei er mit einer Stahlfeder am Rückgrat befestigt: Jawohl, jawohl, jawohl. Sein Handschuh entfällt ihm. Der Junge bückt sich rasch und gelenkig und hebt ihn auf.

Danke, sagt der Alte, — jawohl.

Sonst vernimmt er nichts.