Er folgt den beiden. Im Abstand von zwanzig Schritten. Aber ihre Gestikulationen sind korrekt und beherrscht, auch sie verraten nichts.
Hinter dem Siegestor ist der Junge plötzlich verschwunden, spurlos, als sei er in die Luft zerstoben. Der Alte aber geht langsam mit steifen Schrittchen die Straße hinauf. Er tritt in ein Haus, verläßt es nach einer Viertelstunde wieder. Er biegt in eine Seitenstraße, tritt abermals in ein Haus, verläßt es nach einer Viertelstunde wieder. Das wiederholt sich einigemal.
Endlich verschwindet er hinter einem Portale. Er kehrt nicht zurück. Ein großes Emailschild ist an dem Portale angebracht, darauf steht: Wirkl. Geheimrat Prof. Dr. von Gagstetter.
Ginstermann begibt sich in das nächstbeste Zigarrengeschäft.
„Pardon,“ sagt er, „ich will nichts kaufen, ich möchte Sie um eine Gefälligkeit ersuchen. Das Adreßbuch, bitte sehr. Es ist da etwas vorgekommen, man braucht einen Arzt, einen Spezialisten.“
Eine Dame überreichte ihm das Buch. „Bitte schön,“ sagt sie höflich, ihn mit dem Interesse der Teilnahme betrachtend.
G, g — g — a b c d — g
Gagstetter — Spezialist für Krankheiten der Atmungsorgane.
„Danke, vielen Dank!“
„Bitte schön.“