Er stand auf und gab ihr die Hand, um sich zu verabschieden.

„Sie kommen nicht sogleich wieder“, flüsterte das Weib und blickte ihn an. Ihre Hand bebte.

In seinem Kopfe schwindelte es. Er sagte, sich herabbeugend und lächelnd: „Ich bin müde.“ Ihre Augen waren dicht vor den seinen. Funken tanzten darin. Diese Augen waren wie Magnete, die ihn festhielten. Nun entfernten sie sich, und zwei Reihen weißer Zähne unter roten Lippen kamen näher. Er stand noch immer und hielt diese heiße, zitternde Hand in der seinigen. Da fühlte er eine Hand an seinem Nacken, und ein warmer Hauch traf sein Gesicht.

Dieser Hauch stieß ihn ab. Er richtete sich auf und kam zum Bewußtsein.

„Adieu“, sagte er und ging hinaus.

Ihn schwindelte. Die kühle Luft hier außen tat wohl. Ein paar tiefe Atemzüge, und sein Kopf war klar.

Er stieg die Treppe hinauf. Es war vier Uhr.

An der Tür der Malerin von Sacken, seiner Nachbarin, flimmerte ein kleines Sternchen. Auch sie hatte noch Licht. Alle Leute waren noch wach und waren guter Dinge.

Es war heute ein ganz besonderer Tag!

Er freute sich nun auf die Ruhe und den Moment, wo er sich in seine Decke wickelte mit dem Gedanken, daß nunmehr keine Wagen mit schwarzgekleideten Leuten zu befürchten seien.