Denn es hat keinen Vater, wiederholte Ginstermann innerlich.
Er fuhr fort, das Kind zu schaukeln, dann sagte er:
„Wer ein solches Kind hat, darf eigentlich nicht traurig sein.“
Sie blickte immer noch zu dem hustenden Männlein hinunter.
„Ach,“ sagte sie, „er hätte mich ja sicher geheiratet. Er ist gestorben. Er war drei Tage krank, dann ist er gestorben. Nun ist er tot.“
Das Mädchen jauchzte und fuhr mit gespreizten Fingerchen nach Ginstermanns Gesicht.
„Fällt es Ihnen noch nicht lästig?“
„Ach nein. Hören Sie doch diese Stimme! Wie eine Glocke. Und dieses Haar, das sie hat, feiner wie Seide.“
„Darf ich Sie etwas fragen, ja? Und Sie werden mir Ihrer Überzeugung gemäß antworten?“
„Bitte, bitte.“