Der „große Tag“ neigte sich seinem Ende zu.

Sie gingen nach Hause, durch die treibende, bunte Menge hindurch, die die Wege überflutete.

Sie sprachen nur noch weniges und hingen ihren Gedanken nach.

Ginstermann hätte gerne noch um ein Viertelstündchen gebeten, aber er befürchtete, ihre Güte zu mißbrauchen.

Auf der Straße zwischen den öden Häusern, inmitten des brutalen Lärmens des Verkehres, verwandelten sie sich beide in andere Menschen, als sie im Park, in der Sonne gewesen.

Fräulein Schuhmacher war wiederum die kühle, vornehme Dame, als die er sie kennen gelernt hatte.

Aber beim Abschiednehmen war sie liebenswürdig und herzlich wie während des Spazierganges.

„Ich werde Ihnen schreiben, wenn ich wieder kommen kann, nicht? Ist es Ihnen angenehm? Adieu, und seien Sie recht fleißig. Auf Wiedersehen!“

Sie schüttelte ihm die Hand und ging.

Ginstermann schritt langsam die Leopoldstraße hinauf, ganz langsam.