„Kommen Sie doch herein,“ sagten sie mit vom Glücke schwermütiger Stimme.

Er trat ein und saß eine Weile, den Hut im Nacken, bei ihnen und scherzte mit gedämpfter Stimme, obschon kein eigentlicher Grund zum Leisesprechen da war.

Die Augen von Frau Trud erschienen wie blaue Flämmchen, die hinter Gaze brennen.

„Mai, Juni, Juli,“ sagte sie, ungewöhnlich lächelnd. Sie sann vor sich hin, dann warf sie den Kopf zurück, damit ihr nicht die Tränen aus den Augen fielen, und lächelte wieder.

Ihr Gesichtchen war verklärt durch mädchenhafte Schamhaftigkeit und das Mysterium, das sich in ihrem Schoße vollzog, durchschauerte ihr ganzes Wesen.

Sie hatte ihren blonden kleinen Kopf, um den goldene Funken sprangen, an den ihres Gatten gelehnt und Kapellis grauer Haarbüschel hing über ihre Schläfe. Ihre Lippen waren rot, wie geschminkt, und Ginstermann fiel es auf, daß sie eine Schleife von genau der gleichen Farbe trug.

Sie atmeten alle beide in gleichen Zügen.

Ginstermann hörte auf zu scherzen und mit der Andacht vor dem Gefühle, das diese beiden Menschen zu einem gewandelt, zog eine schmerzlich-süße Sehnsucht nach einem Zustande in sein Herz, dem er keinen Namen zu geben vermochte.

Er schwieg schließlich ganz und nur sein Mund lächelte noch.

Alle drei sahen sie in die Flamme auf dem Tische, als sähen sie die Bilder ihrer Träume darin.