Schließlich voll Trotz: „Warum soll nur ich immer der Rowdy sein? Weil man in England Erpressungen an mir versucht und meinen Namen durch die Schandpresse gezerrt hat? Jetzt glaubt man mir alles zumuten zu dürfen.“
Sie standen auf dem Hügel, er wies ihr, wie am ersten Tag, seinen Besitz:
„Und wo das doch alles für dich ist. Und wo ich dir so lieb sage: I love you immensely ... und wo ...“
Dann aber wurde er verschlagen und schmunzelte das Feinste:
„Gnädige Frau müssen ein sehr schlechtes Gewissen mir gegenüber haben. Aber, ich stehe turmhoch über Ressentiments. Fast bin ich froh über dieses kleine Mißverständnis, das dich — verzeih — Tränen gekostet hat, denn ich habe daraus ersehen, daß du doch endlich wenigstens zu ahnen beginnst, was dir da blüht.“
Vor dem alten Landhaus irrte die Hörige wie gejagt. Beim Anblick der beiden lebte sie auf. Er nickte ihr leicht zu:
„Ich habe das Reh wieder eingefangen und zurückgebracht.“
Am Abend erschien Sibyl noch einmal in Schwarz und Silber, und diesmal wurden die Rappen ausgeschirrt.
Sechzehn Stunden lang küßten sie einander, ohne Pause, ohne Schlaf. Tatjana, vermeinend, ein Unglück sei geschehen, störte sie endlich auf. Aber immer noch war ein Schwert zwischen ihnen gelegen.
Jetzt hieß es, die Abendrobe verhüllt, in geborgten Schuhen in die Pension zurück — am hellichten Nachmittag. Das erste Renkontre mit der „Welt“.