Ein rasendes Gebelle und Gekläff war plötzlich ausgebrochen in dem abgesperrten Raum unter Ralph Hersons biologischen Versuchstieren. Im schneeweißen Sezierkittel kam er pfeifend angelaufen. Dann mit spitzbübischem Gefunkel:
„Aufregung im Hundekotter, das Weibchen ist da.“
Und er sah mit Experimentier-Prüflust zu, wie sie es aufnehme.
Sibyl beeilte sich, Versuchskarnickel zu sein, gab eine so heitere und dabei verblüffende Antwort, daß er, in ruheloser Gier, sofort wieder den Hirnzirkus eröffnen wollte. In der Pension aber lag schon ein festlicher Brief für sie bereit und er begann:
„Wann wird uns beiden
Je wieder hier auf Erden,
Solch süße Stunde werden!
Vergesset mein um keine Not,
Süße, herrliche Isot.“
Andern Tags reiste sie — seufzend in die so lang vermiedene üble Stadt. Nun hoffentlich zum letzten Mal. Es hieß sofort ihre Ehe lösen, Ralph Herson Taten zeigen — diesmal. Ihr einstiges Schwanken gutmachen, denn er glaubte ihr noch nicht. Dieser Zustand war unwürdig, immer mußte ein Schwert zwischen ihnen liegen, ehe sie frei. Alles oder nichts, wie gut sie ihn begriff. Wie stolz es sie machte.