Erasmus wies um sich: „Ich habe noch so viel zu tun und vielleicht nicht mehr viel Zeit.“

„Sei Gargis Sohn, sei meiner Mutter Enkel, was du mir warst.“

„Geht Gargi mit dir?“ — Sah die Augenbrauen des Erstaunens, winkte lachend ab. Dann resigniert: „Es soll geschehen — ich werde alles tun, so gut ich es nur irgend weiß und kann.“

Noch hatte er an Gargi nicht die Zumutung gestellt, um seinetwillen ihr Kind so lange allein zu lassen. Besonders, da Jü-Chuan, von der er Liebe, doch niemals Kinder so fremder Rasse sich gewünscht, nach China heimgekehrt war, um eines Jugendfreundes erste Frau und Mutter seiner Erben zu werden. —

Da nahm sie die Pein des Wortes von ihm. Dem ungeheuren weißen Dasein endlich so nah, war er in seliger Versunkenheit zu den Kraftanlagen, dann durchs Haus der Elchos gewandert, vom Orgel- bis zum Statuensaal. Blieb, das Wesen der Pallas und Nausikaa im Blute, wie grüßend vor einer Kore stehen: „Bald werde ich dich leben spüren.“

Da rührte ihn eine Stimme an — ganz zart:

„Darf ich sie suchen helfen?“

Er beugte sich über ihre lange Hand: „Meine liebe Gazelle.“

Zweites Buch

Europa nahte.