»Nun ja, das hast Du. Mach nur nicht die Unglücksmiene.«
»Nein, ich will nicht mehr dran denken. Also die Polonaise und 'nen Walzer erlaubst Du schon, Walzer ist ja ein Tanz zum Einschlafen. Nur das ewige Stillsitzen in der Laube, das ist zu schrecklich. Und das schablonierte Muster an unseren Wänden kenn' ich wahrhaftig auch auswendig, die Erzählung, wie die Mutter der Wirtin die Wassersucht hatte, ebenfalls, und also, wenn ich nicht wieder krank werden soll aus Langweile und Unruhe, so gehen wir dorthin, Mutter. Ja?!«
»Du bist auch ganz wieder wie als Mädchen.«
»Freut Dich denn das nicht?«
»Nun ja – freilich.«
»Ach, denk Dir, und der Spaß: das Lied, das Kreowski einmal an mich gemacht hatte: »Ich weiß nicht, ist es Unrecht,« das wird auch gesungen –«
»Ist denn Kreowski hier?« fragte Frau Florentine mißtrauisch.
»Ach bewahre. Wer weiß, wer es singt! Wer weiß, ob es überhaupt dieses Lied ist; es kann auch ein anderes so anfangen! Ich dachte bloß – vielleicht.«
»Du bist ja rot geworden.«
»So? Na, weißt Du, er gefiel mir doch damals sehr gut. Aber das ist ja nun so lange her, so lange, vier lange Jahre. – Klärchen hübsch artig gewesen? Ja Puz? Komm mal her, sag mal, hat Dir Großel eine hübsche Geschichte erzählt?«