»Warte doch. Hier ist noch ein Brief an Dich. Von Ewald.«

»Von Ewald? Na, das hat Zeit.«

»Das hat Zeit? So?«

»Ich dächte.«

»Sei doch nicht so eilig. Hör' einmal –«

»Nun?«

»Die Wirtin selber geht heut Abend fort und ihre Bertha ist so unzuverlässig, da wär' Klärchen so gut wie allein – und dann – ich hätte ja Holtei gern gehört, aber acht gute Groschen – weißt Du: Registrators gehen, so schließe Dich nur an die an.«

»Nun, wie Du denkst. Und wenn Du Dich wegen Klärchen aufopfern willst, so bin ich ja desto beruhigter. Also auf Wiedersehn.«

Und fort eilte sie.

Madame Gernoth sah ihr nach. Gott sei Dank, daß sie wieder so war! Was hatten diese vier Jahre aus ihr gemacht – und nun war sie wieder so frisch und blühend, und sie sollte ihr nicht ein Vergnügen gönnen? Da verfolgten sie auch schon Zwei! Nun, sie verstand, sich die Zudringlichen vom Halse zu halten.