VI. Route: Vom Mückenthürmchen nach Stift Osseg.

Vom Mückenthürmchen über Obergraupen nach Graupen; Besuch der Rosenburg und Wilhelmshöhe (Siehe [Route V.], S. 76); nach Mariaschein und dann am Fusse des Gebirges hin über Judendorf, Dreihunken, Wistritz, Zuckmantel, Tischau, Doppelburg u. Kosten nach Klostergrab; von hier über Grünsdorf nach Stift Osseg.

Obergraupen, Graupen u. Mariaschein s. [R. V.], S. 76.

Die Jagdschlösser Doppelburg und Kosten werden wegen ihrer tiefen Waldeinsamkeit häufig von Teplitzer Badegästen besucht. Doppelburg, in der Form eines Sternes gebaut, gewährt in angebrachten Durchhauen angenehme Fernsichten nach dem Borzen (bei Bilin), dem Milleschauer und dem Schlossberge; bei Kosten sehenswerther Thiergarten. – Weiter oben an der Strasse nach Altenberg liegt Eichwald (mit dem Schweissjäger), eine echte Sommerfrische.

Klostergrab, Bergstädtchen, 1087 F. ü. M. mit 1000 E. Hinter dem Rathhause noch Reste jener protestantischen Kirche, deren vom Prager Bischof Lohelius anbefohlene Niederreissung zum Ausbruche des 30jährigen Krieges beitrug.

Stift Osseg, (der Name kommt von osekati d. i. abhauen), grosse Cisterzienserabtei, hatte in den Hussitenkriegen arg zu leiden und zeigt darum neuere Gebäude. Die an Gemälden sehr reiche Kirche ist von italienischen Meistern erbaut. Bildergalerie, Bibliothek. – Gute Aussichtspunkte sind: Riesenburg (s. [Route VII.]) u. Salesiushöhe.

VII. Route: Von Altenberg nach Oberleitensdorf.

Von Altenberg über Neu- und Altgeorgenfeld nach Zaunhaus und von da über die Jägerhäuser auf den Glöselsberg, welcher eine prächtige, wenn auch nach Norden hin etwas beschränkte, Aussicht darbietet. Nach Niklasberg; über die Grundmühle nach Klostergrab; dann nach Osseg und über Bruch nach Oberleitensdorf.

Altenberg s. [R. III.], S. 72.

Niklasberg, Städtchen 1819 F. ü. M., mit 745 E. Bergbau auf Silber und mühsame Feldwirthschaft.