»Ihr Rat ist immer der beste. Ich will zu Ihnen kommen.«
Herr Sherriff stieg bei diesen Worten über die niedrige Fensterbrüstung, zog einen Korbstuhl herbei, der im Schatten der Veranda stand, und wartete, bis sie Platz genommen, ehe er sich einen zweiten herbeiholte.
»Führt eine geschäftliche Angelegenheit Sie her, Gräfin, oder sind Sie so freundlich, einem einsamen alten Manne einen Besuch zu machen?«
»Beides, Herr Sherriff.«
Sie setzte ihm auseinander, was sie hergeführt, und lud sich zum Frühstück bei ihm ein; dabei zog sie Sir Jaspers Brief aus der Tasche ihres Reitkleides. Herr Sherriff nahm ihn ihr ab, las ihn und schob ihn wieder in den Umschlag.
»Die Sache ist sehr einfach, und ich glaubte, sie Sir Jasper vorige Woche genügend erklärt zu haben. Wenn Sie gestatten, so werde ich Sie mit ein paar Zeilen für ihn behelligen. Wie geht es allen in Turret Court, Lady Agathe, Fräulein Cäcilie?«
»Meine Tante ist so wohl, wie sie überhaupt sein kann, und Cis ist hübscher denn je. Sie und Harry Wentworth machen mich ganz sentimental — wirklich. Was wollte ich noch sagen? Ach ja! Roy ist sehr fidel und Sir Jasper griesgrämlich. Ich bin, wie Sie mich vor sich sehen.«
»Und wie Sie hoffentlich bleiben werden. Besseres können Sie nicht tun, liebes Kind.«
Der alte Herr blickte mit wohlwollendem, väterlichem Lächeln in das liebreizende, strahlende Gesicht.