[123] Eine Beschreibung der Müskendorfer Hyalodaphnia hat Poppe geliefert in: O. Zacharias, Zur Kenntnis der pelagischen und littoralen Fauna norddeutscher Seen. Zeitschr. f. wiss. Zoologie, 45. Bd., 2, 1887.
[124] G. Asper und J. Heuscher, Zur Naturgeschichte etc. Jahresber. der St. Gallischen Gesellschaft, 1885–86.
[125] A. Wierzejski, Beitrag zur Kenntnis der Süsswasserschwämme. Verhandl. d. k. k. zool.-botan. Gesellsch. in Wien, 1888.
[126] J. Susta, Die Ernährung des Karpfens und seiner Teichgenossen. Mit 2 Tafeln. 1888.
[127] Vergl. F. Ludwig, Die botanischen Aufgaben der von O. Zacharias geplanten lakustrischen Station. Biolog. Zentralbl., 9. Bd., No. 13, 1889.
[128] Anton Fritsch, Die Stationen zur Durchforschung der Süsswasserfauna. Wiener Landwirtschaftl. Zeitung, 1891.
Das Tierleben auf Flussinseln und am Ufer der Flüsse und Seen.
Von Fr. Borcherding in Vegesack.
Wie im Wasser selbst, so regt sich auch an den Ufern unserer Flüsse, Weiher und Seen ein mannigfaltiges Tierleben, auf welches am Schlusse dieses Werkes noch ein musternder Blick geworfen werden soll. Auf zahlreichen faunistischen Ausflügen hat der Verfasser dieses Kapitels Gelegenheit gehabt, die bunte Gesellschaft der in der Nähe des Wassers und in demselben sich aufhaltenden Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien, Fische, Mollusken und Insekten zu beobachten und den eigentümlichen Reiz zu empfinden, den das Leben und Treiben dieser verschiedenartigen Wesen auf den Freund der Natur ausübt.
Wie schön und fast nur einer poetisch angehauchten Schilderung zugänglich ist das einsame, waldumgürtete oder von Schilf umkränzte Ufer eines grossen, breit dahinfliessenden Stromes, oder der ebenso geschmückte Saum eines im Sonnenschein glitzernden Sees. Wie vielseitig, buntfarbig und anregend ist das Bild, welches sich hier an einem herrlichen Frühlingsmorgen oder an einem warmen Sommerabend unseren Augen darbietet. Überall regt sich vielgestaltiges Leben.