[XC] [Planktonwerk] S. 4.
Ein aus diesem Seidengewebe gefertigtes Netz soll nun zwischen den beiden Ringen so ausgespannt werden, dass es keine Falten schlägt. Es ist dazu nötig, ein Muster zu entwerfen[XCI], nach dem das Netzzeug zugeschnitten wird. Bei dem vorliegenden Netze beträgt der Radius des obern Ringes R = 45 cm, der des untern r = 10 cm, die Mantelhöhe des abgestumpften Kegels i = 150 cm.
[XCI] Die Berechnung weicht von der von Hensen im [Planktonwerk] S. 6 angeführten ab, da statt der Sehnen der Winkel an der Spitze benutzt ist.
Vervollständige ich den abgestumpften Kegel ([Fig. 46]), so kann ich mit Hilfe der Mantelhöhe des abgeschnittenen Stückes (x) den Winkel an der Spitze (α) ([Fig. 47]) berechnen.
Fig. 46.
Es ist x : x + i = r : R. Daraus folgt
x = r iR − r.
Nach unserem Beispiel erhalten wir für x = 42.9 cm.
Denken wir uns jetzt den Kegelmantel aufgerollt ([Fig. 47]), so ist