»Nicht den geringsten.«

»Trotz aller Nachforschungen, die Sie, wie ich weiß, in St. Mellions und der Umgegend angestellt haben, ist es Ihnen nicht gelungen, eine Spur von Robert Bontine aufzufinden?«

»Nein!«

»Und Sie sind noch nicht entmutigt?«

»Das will ich nicht sagen; es würde unwahr sein. Aber ich werde die Nachforschungen nie einstellen.«

»Und Sie sind entschlossen, in jedem Falle von hier fortzugehen?«

»Ja. Es war verkehrt, hierherzukommen, und noch mehr, zu bleiben,« antwortete Leath finster und in bitterem Tone. »Je eher ich fortkomme, um so besser ist es für mich.«

Sein Mund war herb geschlossen, die Stirn gerunzelt, ein dunkles Rot stieg in seine gebräunten Wangen. Mit plötzlich verändertem Ausdruck in den eigenen Zügen stand Sherriff auf und legte dem Freunde die Hand auf die Schulter.

»Leath,« sprach er, »ich habe damals doch recht gehabt. Sie ist Ihnen nicht gleichgültig?«

Leath drehte den Kopf, begegnete eine Sekunde dem Blicke des anderen und sah dann fort.