Es trat ein kurzes Schweigen ein. Leath starrte noch immer finster zum Fenster hinaus. Sherriff blickte ihn mit merkwürdig zweifelndem Ausdruck zögernd an. Es war, als ob der eine die Worte erwarte, die auszusprechen der andere eine ängstliche Scheu empfand.
»Everard —,« es war eine Kleinigkeit, aber es rührte den jungen Mann tief, als er bemerkte, daß ihn Sherriff jetzt bei seinem Vornamen nannte, — »Everard, ich darf noch eine Frage an Sie richten?«
»Das wissen Sie, Herr Sherriff.«
»Was — was haben Sie mir über Ihren Vater zu sagen?«
»Was soll’s mit ihm?« Er sprach, ohne sich umzuwenden, aber sein Ton war schroff und scharf, und seine kraftvolle Hand ballte sich.
»Er ist tot, vermute ich. Nicht wahr?«
»Ich habe ihn nie mit Augen gesehen.«
»Ihre Mutter verlor ihn so früh schon? Ehe Sie geboren wurden?«
»Allerdings — ehe ich geboren wurde.«
»Und er ließ sie arm zurück?«