»Es ist so lieb von Ihnen, das zu sagen.« Mit einem reizenden Lächeln legte sie zärtlich die Hand auf seinen Arm. »Aber gestehen Sie — mögen Sie diesen Herrn Leath leiden? Nun?«

»Ich gestehe, mein Herz, daß ich ihn sehr gern habe.«

»Und um nichts,« sagte Florence wieder schmollend, »aus keinem besonderen Grunde.«

»Gerade ebensowenig Grund haben Sie, ihn nicht leiden zu mögen.«

»Mag ich ihn nicht leiden?« Sie lachte. »Ich fühle mich getroffen,« setzte sie freimütig hinzu, »denn jetzt, wo ich darüber nachdenke, glaube ich, daß dem so ist. Und doch kann ich nicht sagen, weshalb eigentlich. Sein Benehmen war allerdings brüsk, aber ich glaube nicht, daß das der Grund war. Aber wir können unseren Antipathien und Sympathien nie auf den Grund kommen, nicht wahr?«

Sie blickte nachdenklich auf die Blumenbeete hinaus und zog die Stirn wieder kraus. »Herr Sherriff!«

»Ich höre, liebes Kind.«

»Glauben Sie, daß er dauernd hier — in St. Mellions — bleiben wird?«

»Ja, wenigstens vorläufig. Das hat er mir gesagt.«

»Ja, ja, aber —« sie stockte. »Sie wissen wohl nicht, was ihn hergeführt?«