[17] M. Denis, Wiens Buchdr.-Gesch. bis 1560. Wien 1782. — Die österr. Buchdrucker-Zeitung 1873, Nr. 9 u. flg. enthalten sehr detaillierte „Beiträge zur Geschichte der Buchdruckerei in Wien“ bis auf die neueste Zeit.
[18] Das Buchdruckerwappen ist ein schwarzer Adler auf goldenem Schild, in der rechten Klaue einen Winkelhaken, in der linken ein Tenakel haltend; den Helmschmuck bildet ein Greif in halbem Körper, zwei Druckerballen an einander drückend. Merkwürdigerweise herrscht Zweifel, ob der ursprüngliche Adler der zweiköpfige Reichsadler gewesen oder ein einköpfiger. E. Bekkers Eintreten für den ersteren (in seiner Broschüre „Das Buchdruckerwappen“. Darmstadt 1837) stützt sich auf nur schwache Argumente. Von den von ihm angezogenen Quellen liegt keine weiter zurück als im Jahre 1730. Ein Frankfurter Messkatalog, also eine offiziöse Erscheinung, aus d. J. 1662 trägt auf dem Titel den einköpfigen Adler, ob es mit älteren der Fall ist, ist uns unbekannt. Auch Ernestis „Wohleingerichtete Buchdruckerei“, 1721, bildet den Adler einköpfig ab. Der Greif soll erst später durch Kaiser Ferdinand i. dem Wappen hinzugefügt worden sein.
[19] Auch hierin dürfte ein Beweis gegen den zweiköpfigen Adler im Buchdruckerwappen liegen; denn, dürfte jeder Buchdrucker diesen führen, so lag ja darin keine Bevorzugung Winterburgers.
[20] Vergl. die eingangs erwähnten: Madden, Lettres d'un bibliographe, zugleich IV. Kap. S. 68.
[21] J. B. Nordhoff, Denkwürdigkeiten aus dem Münsterschen Humanismus. Münster 1874.
[22] J. H. v. Seelen, Nachricht über die Bchdkst. Lübeck 1740. — Deecke, Einige Nachrichten etc. Lübeck 1834.
[23] J. M. Lappenberg, Gesch. d. Bchdkst. in Hamburg. 1840.
[24] L. Götze, Ältere Gesch. d. Bchdkst. in Magdeburg. Magdeburg 1872. Hierzu ein Supplement.
[25] Ein gut erhaltenes Exemplar besitzt die Stadtbibliothek in Thorn.
[26] J. H. Leich, De orig. typogr. Lipsiensis 1740. — J. J. Müller, Incunabula typogr. Lips. Leipzig 1720.