„Alles in Ordnung,“ erzählte sie. „Es geht ausgezeichnet.“

Über vierzehn Tage lang brachte die Grabwespe täglich Futter herbeigeschleppt.

„Gott sei Dank!“ sagte sie. „Das Kind hat Appetit. Es ist fast das gefräßigste von den sechsen. Ihr könnt euch keinen Begriff davon machen, wie es frißt.“

„Wie sieht es denn aus?“ fragte das Sandhaargras.

„Woher sollte ich das wissen? Da unten ist es ja kohlrabenschwarz. Ich bekomme meine Kinder nie zu sehen; aber ich kann wenigstens mit gutem Gewissen sterben, wenn ich sie so gut füttere. Und es ist klar, daß es tüchtige Geschöpfe sind, wenn sie so fressen.“

„Entsetzlich!“ rief das Mannstreu, als die Grabwespe fort war.

„Eine unheimliche Geschichte — was?“ sagte der Sand.

„Hm,“ erklärte die Erde, „ich leugne nicht, daß die Sache anfängt, spannend zu werden. Aber noch haben wir ja nicht das Ende gehört. Wir wollen erst einmal sehen, wie das sein wird. Niemand von uns weiß ja, was da unten in der Höhle vorgeht.“

Am fünfzehnten Tage kam die Grabwespe ohne Futter und auf sehr matten Flügeln geflogen.