„Spare deine Schimpfworte!“ entgegnete die Fliege. „Ich sorge für meine Kinder, wie wir alle es tun. Das ist das ganze. — Aber ich glaube, jetzt müssen sie bald zum Vorschein kommen.“
Alle starrten gespannt nach der Stelle, wo der Eingang zu der Höhle war, und nach kurzer Zeit begann es im Sande zu rascheln. Ein dünnes Beinchen tauchte auf... und noch eins... und noch vier, und dann stand eine neugebackene Fliege da, die niesen mußte und sich den Sand aus den Augen wischte und auf und davon flog, ohne ihrer Mutter auch nur guten Tag zu sagen.
„Das ist mein Sprößling!“ sagte die Fliege.
„Unverkennbar,“ sagte das Mannstreu. „Dieselben niedlichen Manieren.“
Und dann kam noch eine junge Fliege zum Vorschein und dann nacheinander noch fünf.
„Na,“ fragte der Sand, „was sagst du nun, meine liebe Erde?“
„Ich?“ erwiderte die Erde, als ginge das ganze sie nichts an. „Ich sage nur soviel: jetzt regnet es.“
Und so war es. Der Regen machte der Geschichte schnell ein Ende.