Der Winter sah sie scharf an und schüttelte den Kopf.
„Ich kenne euch nicht,“ sagte er.
„Ich hab’ eure Namen nie nennen hören,“ sagte der Sommer.
„Wir sind gekommen, um über die Erde zu herrschen,“ sagte der Frühling.
Aber da ergrimmte der Winter. Er hüllte sein Haupt in den furchtbarsten Schneesturm, der je über das Land gekommen war, und aus dem Sturme erscholl seine Stimme wie Donner:
„Geht eurer Wege, dahin, woher ihr gekommen seid! Wir kennen euch nicht und wollen nichts mit euch zu tun haben. Der Sommer und ich, wir sind die Fürsten der Erde, und es ist bereits einer zu viel. Kommen noch mehr hinzu, so wird es ewig Spektakel geben.“
„Wir sind nicht gekommen, um Spektakel zu machen, sondern um Frieden zu stiften,“ wandte der Herbst sanft ein.
„Zwischen dem Winter und mir ist kein Friede möglich,“ sagte der Sommer.
„Darum wollen wir euch voneinander trennen,“ meinte der Frühling. „Wir beide, die wir heute gekommen sind, wissen recht gut, daß wir nicht so viel Macht haben wie ihr. Wir beugen uns ehrerbietig vor euch, weil eure Gewalt größer, euer Reich stärker befestigt ist. Wir erkühnen uns nicht zu Eingriffen in euer Herrschbereich. Aber wir wollen bei euch bleiben und verhindern, daß ihr die Erde vernichtet.“