Da verneigten sich die vier Fürsten voreinander und schritten über die Erde hin.
Der Frühling.
Nun wächst hervor aus des Nebels Grau
mein trautes Veilchen verschämt und blau,
ein Sonnenlächeln im Auge,
an der Wimper diamantenen Tau.
Der Winter saß auf den Bergen und starrte über das Tal hin.
Er wußte, jetzt mußte der Frühling bald da sein; und er spähte ängstlich nach ihm aus. Aber da war nichts anderes zu sehen als Schnee und Schnee und noch mehr Schnee, und er fing an zu glauben, daß der junge Frühling Angst bekommen habe.
Er lachte höhnisch und ließ seine Stürme die Zinnen der Berge umtosen. Wild fuhren sie über die Höhen dahin, knickten große Bäume im Walde und zerbrachen das Eis auf dem Flusse. Sie trieben die Eisschollen vor sich her, warfen sie auf die Wiesen und peitschten das Wasser zu Schaum auf.