und die ganze Bande,

Zeisig, Schwalbe, freu’n sich recht:

Lenz regiert im Lande!

Kommet alle, Storch und Star,

Winter kann nicht mehr töten.

Komme jeder, der hier war,

singen kann und flöten.“

Da rauschte es in der Luft von tausendfachem Flügelschlag, und die Schar der Zugvögel fiel wie ein Heer in das Tal nieder. Jede Nacht zitterte die Luft vom Zug der Vögel, und jeden Morgen war des Gezwitschers kein Ende.

Da saß der Star und flötete in seinem schwarzen Frack, mit allen seinen Orden auf der Brust. Dort jagte die Schwalbe durch die Luft, drüben im Gesträuch hüpften Zeisig, Hänfling, Nachtigall und Mönch. Der Rohrsänger schlug seine Triller im Schilf am Flußufer in so rührender Weise, daß man darüber hätte weinen können. Die Drossel übernahm die tiefen Töne und der Stieglitz die hohen; der Kuckuck wagte seinen ersten Ruf, und der Kiebitz saß auf seinem Hügelchen und benahm sich wie ein Geck.