„Als ich das letztemal im Tale war, sah ich einen alten, alten Mann. Sein Haar war weiß und seine Augen matt. Seine Hände tasteten hilflos umher, und seine Beine konnten ihn kaum tragen. Aber als ich im Tale stand und in die Saiten meiner Laute griff, da richtete er auf einmal seinen krummen Rücken auf, und in seine Augen kam ein Glanz. ‚Der Wald wird grün!‘ sagte er. Und er ging hinaus und sprang auf seinen zitternden Beinen meinen Blumen nach, lauschte meinem Gesang und nahm mit den andern an meiner grünen Freude teil!“

Er schwieg. Keiner der andern Fürsten antwortete ihm. Lange saßen sie schweigend da und blickten über die Erde hin.

Und es wurde Abend und Nacht. Der Mond schien auf die Schneeberge, die Rosen des Sommers dufteten, der bunte Mantel des Herbstes flatterte im Winde, der Frühling griff in die Saiten der Laute und summte leise dazu.

*

Am nächsten Morgen erhoben sich die vier Fürsten in all ihrem Glanz und ihrer Macht, verneigten sich tief voreinander und schritten langsam über die Erde hin.

Die Blattlaus.

Es war zu der Zeit, als es Frühling werden sollte.