„Früher war’s hier auch anders!“ sagte der Adler. „Aber erzähle nur weiter!“

„Jetzt erinnere ich mich... neben dem Goldklumpen, der mich enthielt, lag ein Bleiklumpen. Und dann kamen zwei Männer, die fanden mich... ein alter und ein junger. Und der junge erschlug mit dem Bleiklumpen den alten... und trug mich und den ganzen Goldklumpen, in dem ich war, fort. Jetzt weiß ich wieder alles ganz deutlich... er hatte große Angst und lief und versteckte sich vor jedem Laut in der Luft.“

„Wir haben ihn gesehen!“ sagte der Adler.

„Wir haben ihn gesehen!“ fielen auch die andern ein.

„Du bist hier aus dieser Gegend!“ erklärte der Adler. „Du warst in dem ersten Goldklumpen enthalten, der von hier weggetragen wurde.“

„Herrgott!“ rief der erste Dukaten. „Dann sag’ ich auch allen guten Tag! Seid mir nicht böse, weil ich euch nicht wiedererkannt habe. Aber ihr wißt ja: wenn man so lange draußen in der weiten Welt gelebt hat....“

„Dann wird man ein feiner, großer Herr,“ fiel der Adler ein. „Das kennen wir. Aber weißt du auch, daß der Mann, der dich hierher getragen und dich und deine vier Geschwister von sich geworfen hat, derselbe war, der damals seinen Freund erschlug und den Goldklumpen aus diesem Lande mit sich nahm?“

„Nein, wirklich!“ rief der Dukaten. „Die Sache wird ja immer merkwürdiger. Ich hab’ ihn gar nicht erkannt.... die Menschen gleichen sich alle, und ich bin in so vielen Händen gewesen.“

„Allerdings!“ bestätigte der Adler.