„Gut. Nun legt Hand an! Ich will einen Hügel haben, so hoch wie den, in dem ich geboren bin. Zunächst baut mir mal einen guten Keller... und dann schleppt Tannennadeln herbei... Seid nur ja recht fleißig!“
Die Fünfundzwanzig sprangen eifrig an die Arbeit.
„Halt!“ rief die Königin. „Sucht mir zuerst ein paar Blattläuse! Ich brauche Limonade.“
Und sie bekam sie.
„Nun sputet euch mit dem Bau!“ sagte sie. „Denn jetzt lege ich Eier!“
Und die Arbeiter bauten, und sie legte Eier. Aus den Eiern wurden Larven und Puppen und Arbeiter; und bald stand ein kleiner Hügel da; und dieser Hügel wuchs und wuchs, bis er ebenso groß war wie der, den die Königin verlassen hatte.
Die Korallen.
Es war einmal vor vielen, vielen Jahren draußen im Meer, — im richtigen Meer, das so tief ist, daß man sich gar keine rechte Vorstellung davon machen kann, und so groß, daß der Schiffer tagelang fahren kann, ohne Land zu erblicken; und zwar war es das tropische Meer, wo das Wasser fast ebenso heiß ist, wie bei uns zu Hause in einem warmen Bade.
Aber nur an der Oberfläche scheint die Sonne und erwärmt das Wasser. Tief unten ist es eisig kalt und dunkler als die schwärzeste Nacht. Und das Meer ist auch nicht überall gleich tief, denn auf dem Grunde sind hohe Berge und tiefe Täler, genau so wie auf dem Lande.
Nun war da draußen im Meer eine Stelle, wo ein hoher Berg vom Grunde bis dicht an die Oberfläche reichte. Wenn man hinaufschaute, sah man auf allen Seiten nur Wasser, nichts als Wasser.