Und die Wellen hatten die toten Bäume umgestürzt und in Stücke geschlagen und zwischen und auf die anderen geworfen. Nach und nach wurde das Ganze zu einer großen, starken Kalkklippe, die beständig wuchs; denn die neuen Korallenkinder setzten sich auf den alten Bäumen fest und bauten fleißig weiter.
Eines schönen Tages waren sie bis dicht unter die Oberfläche gelangt.
„Nun haben wir die Insel!“ sagten sie froh zueinander. „Wenn das unsere Ururahne erlebt hätte!“
Aber sie hatten sich etwas zu früh gefreut.
Als sie nämlich über das Wasser emporwachsen wollten, da konnten sie nicht. Die kleinen Tiere konnten nicht vertragen, daß die Sonne auf sie schien; und soviel Mühe sie sich auch gaben, sie kamen und kamen nicht weiter.
„Nun wollen wir euch helfen!“ sagten da die Wellen.
Und die Wellen hoben ein paar große Korallenblöcke aus dem Meeresgrunde herauf und warfen sie auf die andern.
Jetzt endlich lag die Insel da. Groß war sie ja nicht, aber weiß und hübsch glänzte sie in der Sonne, und rings um sie her, soweit man blicken konnte, war nichts als Wasser zu sehen. Und eines Tages kam eine große, weiße Möwe geflogen und setzte sich auf die Insel.
Um dieselbe Zeit geschah es, daß die Erde — die große, runde Erde, die im Weltraum um die Sonne kreist, den Mond immer mit sich ziehend — äußerst schlechter Laune war. Der Mond neckte sie in einem fort, und sie hatte ihren Ärger über den Kometen noch nicht verwunden, der in Stücke ging, bevor er erzählt hatte, was er auf seiner Reise gesehen.