„Du solltest es dir doch überlegen, Vetter!“ meinte er. „Wie tüchtig du auch sein magst — nützen kann ich dir trotzdem. Ich kann Vermittler sein zwischen dir und den Tieren. Ich kann so mancherlei, was du nicht kannst; und was ich nicht verstehe, lerne ich leicht. Von dem Apfelbaum aus, wo ich meinen Sitz hatte, habe ich dich und dein Treiben studiert, während du auf dem Felde warst; und manchen Trick hab’ ich dir schon abgelauscht. Du mußt wissen...“

Der Zweifüßler stand auf und packte den einen Arm des Orang-Utans.

„Kommt mal her, dann sollt ihr was sehen!“ rief er ins Haus hinein.

Und die ganze Familie kam herbei und starrte den Affen an.

„Dieser Bursche hier will mit mir ein Kompagniegeschäft gründen,“ sagte der Zweifüßler lachend. „Er meint, er habe mir schon die Kunst abgesehen. Kommt, wir wollen ihn in ein Bauer setzen; dann mag er uns mit seinen Kapriolen unterhalten, wenn es regnet.“

Alles Protestieren des Orang-Utan half nichts. Der Zweifüßler hielt ihn fest, und bald darauf hatten seine Söhne einen Käfig fertig, in den der Gefangene gesperrt wurde.

„Familie ist und bleibt Gesindel,“ murrte er, während er auf dem Boden des Käfigs saß und sich die Flöhe absuchte.

Elftes Kapitel: Viele Jahre später.

Viele, viele Jahre, Jahrhunderte und Jahrtausende waren vergangen.