Dann teilte sie sie in Kompagnien ein und gab ihnen Anweisungen für ihre Arbeit.
„Ihr da fliegt aus und seht nach, ob Honig in den Blüten ist! Die zweite Kompagnie kann Blütenstaub sammeln, und wenn ihr nach Hause kommt, liefert ihr alles hübsch an die alten Bienen dort ab!“
Und fort flogen sie. Aber alle Jungen waren noch übrig. Sie standen in der letzten Kompagnie, denn sie waren noch nie mit dabei gewesen.
„Was sollen wir tun?“ fragten sie.
„Ihr? Ihr sollt schwitzen!“ erwiderte die Königin. „Eins, zwei, drei! Dann fangen wir mit der Arbeit an.“
Und sie schwitzten, so schön sie es gelernt hatten; das prächtigste gelbe Wachs drang aus ihrem Körper hervor.
„So ist’s recht!“ lobte die Königin. „Jetzt fangen wir an zu bauen.“
Und die alten Bienen nahmen das Wachs und begannen, eine Menge kleiner, sechseckiger Kammern zu bauen, allesamt gleichmäßig und dicht aneinander. Während sie noch bauten, kamen die anderen mit Blütenstaub und Honig geflogen, den sie der Königin zu Füßen legten.
„Nun kneten wir Teig!“ sagte sie. „Aber gießt erst ein wenig Honig hinein, dann schmeckt es besser!“