Sie kneteten und kneteten und fertigten niedliche, Bienenbrötchen an, die sie in die Kammern trugen.

„Und jetzt bauen wir weiter!“ kommandierte die Bienenkönigin, und sie schwitzten Wachs aus und bauten, daß es eine Lust war.

„Ich werde mich nun wohl an meine Arbeit machen müssen,“ sagte die Königin und seufzte tief auf; denn das war das Schwerste vom Ganzen.

Sie setzte sich mitten in den Bienenkorb und fing an, Eier zu legen. Große Haufen legte sie; und die Bienen liefen herzu, nahmen die kleinen Eier in den Mund und trugen sie in die neuen Kammern. Jedes Ei bekam sein eigenes Stübchen; und als alle untergebracht waren, befahl die Königin, an den Kämmerchen Türen anzubringen und sie fest zuzumachen.

„So ist’s gut,“ sagte sie, als sie fertig waren. „Jetzt könnt ihr mir zehn schöne, große Stuben am Rande des Korbes bauen.“

Das taten die Bienen denn auch schleunigst und darauf legte die Königin zehn niedliche Eier, eins in jede von den großen Stuben, und setzte Türchen davor.

Tag für Tag flogen die Bienen aus und ein und sammelten große Haufen von Honig und Blütenstaub; aber am Abend, wenn ihre Arbeit beendigt war, machten sie die Türen ein klein wenig auf und guckten zu den Eiern hinein.

„Paßt auf!“ sagte die Königin eines Tages. „Jetzt kommen sie.“