„Spute dich und iß die Erdbeeren auf,“ sagte der Förster. „Denn nun soll der Baumstumpf umgehauen werden, und dann ist es aus mit der ganzen Herrlichkeit!“

„Setz’ mich nieder!“ sagte der Junge zappelnd. Und als er auf der Erde stand, rief er:

„Du wagst es nicht, den Baum umzuhauen! Hörst du ... du wagst es nicht!“

„Das wage ich doch wohl,“ sagte lachend der Förster. „Du hast es ja selber gehört, daß der Herr es mir befohlen hat.“

„Dann laufe ich und hole den Vater,“ sagte der Junge. „Und du wagst nicht, den Baum anzurühren, bis ich zurück bin. Tust du es trotzdem, so kannst du mir glauben, daß ich mich an dir rächen werde, wenn ich selber einmal Gutsherr werde.“

Damit lief er durch die Allee. Der Förster setzte sich an den Graben und wartete; denn das schien ihm das Klügste zu sein.

„Die Herrenlaune hat den Burschen gepackt,“ sagte er.

„Was habe ich gesagt?“ rief der Holunderstrauch. „Ihr solltet stets auf die hören, die Bescheid wissen.“