Aber dazu war keine Aussicht vorhanden. Der Einsiedlerkrebs sah nichts als eine alte Krabbe, die, in Gedanken versunken, mit seitlichem Gange daherkam, ferner eine Meerschnecke, die sich im Wasser wiegte, und endlich ein lächerlich-runzliges, eingeschrumpftes Ding, das auf dem Grunde lag und einer Feige glich.
„Du bist mir eine lächerliche Schnecke,“ höhnte die Meerschnecke.
„Ich bin gar keine Schnecke,“ erwiderte der Einsiedlerkrebs. „Ich bin ein Krebs.“
„Dann bist du ein lächerlicher Krebs,“ sagte die Krabbe. „Scheren hast du ja und einen Panzer auf der Stirn und Stielaugen, aber mit was für einem Schneckenhaus schleppst du dich in aller Welt herum? Ist vielleicht etwas Gutes darin?“
„Das sollt’ ich meinen! Mein Magen ist in dem Schneckenhaus.“
„Wo ist denn aber die Schnecke?“
„In meinem Magen,“ erwiderte der Einsiedlerkrebs freundlich.
„Pfui,“ sagte die Meerschnecke und wiegte sich durchs Wasser weiter.
Gedankenvoll sah ihr der Einsiedlerkrebs nach:
„Wie ärgerlich, daß sie Reißaus genommen hat! Ihr Haus hätte so gut für mich gepaßt. Na ... es eilt nicht. Dann behelfe ich mich eben noch eine Weile mit dem alten.“