„Natürlich,“ erwiderte der Einsiedlerkrebs.

„Und dann ziehst du um?“ fragte die Krabbe weiter. „Das ist apart. Du hast es in Wirklichkeit viel besser als wir. Du kannst dir dein Haus selber aussuchen; und sobald du darin bist, ist alles in Ordnung.“

„Allerdings. Mein Hinterleib muß sich freilich erst ein bißchen an die neue Wohnung gewöhnen. Beim Umzug ergeben sich stets allerhand kleine Unzuträglichkeiten.“

„Höchst apart!“ sagte die Krabbe. „Willst du denn nicht bald umziehen? Ich würde mir die Sache gern einmal ansehen.“

„Das könntest du ja,“ entgegnete der Einsiedlerkrebs. „Freilich nur, wenn du gerade selbst die Schale wechselst; sonst fürchte ich, daß du meinen leckeren Hinterleib mit deinen Scheren attackierst.“

„Na, na. Wir sind doch anständige Leute. — Ist er denn wirklich so lecker?“

„Anständige Leute essen, wenn sie hungrig sind.“

„Und dann gehören wir doch auch zu derselben Familie. Selbst wenn wir beide apart sind.“

„Familie ist Blödsinn. Da lobe ich mir einen rechten, guten Freund. Aber den findet man auf dem Meeresgrunde nicht so leicht.“

„Ich denke, wir könnten uns recht gut Freunde nennen, nachdem wir uns so voreinander ausgesprochen haben,“ sagte die Krabbe.