„Genau dasselbe sage ich,“ fiel der Einsiedlerkrebs voll Entzücken ein. „Ich sagte es noch vorhin zur Krabbe, diesem Rindvieh.“

„Ich habe es gehört.“

„Ja richtig, du warst ja hier. Erzähle mir ein bißchen von dir!“

„Soll ich mit der Jugend beginnen?“ fragte die Seeanemone.

„Ach ja; die Jugend ... die wunderschöne Jugend,“ erwiderte der Einsiedlerkrebs.

„Hast du auch eine Jugend gehabt?“

„Und ob. Du würdest mich ganz und gar nicht wiedererkennen, wenn du mich in meiner Jugendgestalt sähest. Hier geh’ ich jetzt Schritt für Schritt als bedächtiger, alter Knabe umher, der ein großes Schneckenhaus auf dem Rücken trägt. Als ich jung war, da hab’ ich im wilden Meere umhergeschwärmt und mir keine Sorgen gemacht.“

„Genau wie ich,“ meinte die Seeanemone.

„Wie ulkig!“ sagte der Einsiedlerkrebs. „Es besteht wirklich eine merkwürdige Übereinstimmung zwischen uns. Wünschest du dir nicht oft die frohen Jugendtage zurück? Es war herrlich, so frei umherzuschweben. Man sah sich um. Und man erlebte etwas!“

„Das tat man,“ sagte die Seeanemone. „Aber es hatte auch seine Unzuträglichkeiten. Man riskierte z. B. überaus leicht gefressen zu werden.“