„Ich weiß nicht,“ erwiderte die Seeanemone. „Aber du bist jedenfalls satt, und das ist die Hauptsache. Dreh’ dich ein bißchen nach der Seite, denn jetzt komme ich!“
„Setz dich über die Mündung des Schneckenhauses! Wir müssen uns von Anfang an so praktisch wie möglich einrichten.“
„Weg mit der Schere!“
Die Seeanemone bewegte sich auf ihrem Fuße fort, der nichts als eine große Saugscheibe war, bis sie sicher und gut saß.
„Nun reisen wir ein bißchen,“ sagte der Einsiedlerkrebs. „Breite die Arme tüchtig aus, damit alle Leute sehen können, daß eine prachtvolle Seeanemone kommt, und damit niemand ahnt, daß ein böser Einsiedlerkrebs darunter liegt.“
Der Einsiedlerkrebs kroch weiter, und die Seeanemone fächelte mit ihrer Blüte.
„Dir werd ich schon aus dem Wege gehen,“ sagte ein kleiner Fisch, der ihnen entgegenkam.
Er machte einen flotten Purzelbaum, tauchte unter die Seeanemone hinab und lief dem Krebs unmittelbar in den Schlund.
„Nimm die Hälfte,“ sagte der Einsiedlerkrebs. „Wir haben ihn ja zu zweien gefangen. Jetzt segeln wir ein bißchen.“